Wenn Bäuerin Lena im Frühling ihr Liedchen summt, werden alle Tiere auf dem Hof angelockt. Auch der Maulwurf sucht ihre Nähe. Doch er ist blind und traut sich nicht aus seiner Höhle heraus. Traurig sitzt der Maulwurf in seiner Höhle. Wie gerne würde er mit Lena und den anderen Tieren den Frühling begrüßen. Zum Glück erkennt die kleine Feldmaus die Not des Maulwurfs. Sie nimmt sich seiner an.
Eine dicke Raupe entdeckt drei Käfer, die anmutige Tanzbewegungen vollführen. Die Raupe würde liebend gern mit den Käfern tanzen. Doch die machen sich nur lustig über das plumpe Tier. Der kleinste der Käfer hat Mitleid mit der dicken Raupe und fordert sie zum Tanzen auf. Ulkig sieht das ungleiche Tanzpaar aus und so machen sich die anderen Käfer noch mehr lustig. Aber die Raupe ist glücklich und über Nacht hält sie eine Überraschung bereit.
Beim Spielen verheddert sich ein Marienkäfer im Puschel des Schwanzes von Lenas Kuh. Die Fliege versucht ihren Freund herauszuziehen. Ohne Erfolg, denn die Kuh hält einfach nicht still. Lenas Kuh weiß nichts von den Nöten der winzigen Insekten. Sonst wäre sie sicher hilfsbereiter. Wie kann die Fliege der Kuh nur das Problem erklären? Zunächst ruft sie andere Fliegen zu Hilfe.
Eigentlich soll das weiße Huhn auch Eier legen, so wie die anderen Hühner es vormachen. Doch die Schwalben am Himmel haben eine ganz andere Sehnsucht in ihm geweckt: Es will fliegen! Das Huhn hat einen unwiderstehlichen Drang die Sache mit dem Fliegen auszuprobieren. Es steigt auf das Dach des Hühnerstalls und springt ab. Das Folgende kann man nicht unbedingt Fliegen nennen, aber das Huhn ist glücklich.
Ein Täuberich und eine Taubendame haben sich gefunden und bekräftigen ihre Liebe durch einen ausgiebigen Tanz. Aber plötzlich hat die Taubendame keine Lust mehr darauf. Sie fliegt einfach davon. Der Täuberich ist sehr enttäuscht. War er doch nicht der richtige für sie? Aber da kommt sie ja wieder zurück - leider nur um einen Zweig aufzusammeln und schon ist sie wieder weg. Der Täuberich hat genug.
Lenas Hund findet ein Ei in seinem Napf und er weiß es genau: Aus so einem Ei schlüpft ein Küken nur dann, wenn eine Hühnermama es ausbrütet! Besorgt macht er sich auf die Suche nach der Mama. Keines der Hühner auf Lenas Hof will mit dem mutterlosen Ei etwas zu tun haben. Na dann muss eben eine Ersatzmama her. Der Singvogel vielleicht? Nein, der ist viel zu klein für das große Ei.
Der Hahn genießt die Aufmerksamkeit seiner drei Hennen. Sie himmeln ihn an und sie lieben seinen prächtigen, roten Hahnenkamm. Doch plötzlich sind die Hennen weg. Sie haben etwas entdeckt. Lena hat eine Blume im Garten gepflanzt. Die Blume hat einen wundervollen, roten Blütenkelch, der mindestens so schick aussieht, wie der Hahnenkamm.
Lenas Katze kann Schmutz nicht ausstehen. Beim Versuch eine Motte aus dem Haus zu verjagen, fällt sie aus dem Fenster - mitten in der Nacht. So wird ihr schlimmster Albtraum wahr. Lenas Katze plumpst auf die Erde. Das Fenster in unerreichbarer Höhe. Lena ist längst im Bett. Wo soll sie jetzt nur schlafen? Beim Hund in der Hütte?
Lena hat sich von ihrem fliegenden Händler ein Düngemittel für ihre Rüben andrehen lassen. Die kleine Feldmaus wittert ihre Chance, auch endlich einmal groß und stark zu sein. Allerdings vergeht der Feldmaus sofort die Lust darauf, als sie an der Flüssigkeit schnuppert. Ein übel riechendes Gebräu, das sich über das Feld ergießt.
Zwei junge Schnecken aus unterschiedlichen Familien verlieben sich ineinander. Leider können sich ihre Familien überhaupt nicht ausstehen und verbieten den Kontakt der beiden. Die beiden jungen Schnecken können den Groll nicht verstehen, den ihre Familien gegeneinander hegen. Die jungen Verliebten beschließen, gemeinsam durchzubrennen.
Die drei Küken von Lenas Hof ziehen herum und haben großen Spaß daran, in dunkle Löcher zu piepsen. Mit Spannung erwarten sie, ob sich darin vielleicht ein Ungeheuer verbirgt und sich zeigt. Die dunklen Löcher, in die gepiepst wird, sind Behausungen von harmlosen Tieren. Neugierig kommen sie nachsehen, wer Schabernack treibt.
Das Eichhörnchen findet am Waldrand eine Glocke, die bezaubernde Töne von sich gibt. Es will die Glocke nie wieder hergeben. Auch dann nicht, als ihr rechtmäßiger Besitzer auftaucht. Lenas Kuh hat ihre Glocke verloren und sucht sie jetzt verzweifelt. Das Eichhörnchen kämpft schwer mit seinem Gewissen, entscheidet sich aber, seinen Fund geheim zu halten. Lenas Hund hilft der Kuh bei der Suche.
Das Ferkel spielt auf Lenas Hof mit den beiden Mäusen Verstecken. Aber immer werden die Verstecke des Ferkels sofort von den Mäusen entdeckt. Das Ferkel hat auch viel mehr Körper zu verbergen. Um endlich auch mal zu gewinnen, sucht sich das Ferkel ein besonders gutes Versteck aus: Ein Fass mit Deckel. Da werden die Mäuse es sicher nie finden.
Das Ferkel und seine Freunde, die zwei Küken, finden auf dem Boden ein paar Blaubeeren, die Lena aus dem Korb gefallen sind. Das Ferkel liebt Blaubeeren. Auch wenn es davon pupsen muss. Die Küken wissen, dass es im Wald noch mehr Blaubeeren gibt. Aber im Wald ist es unheimlich und außerdem lebt da ein haariges Monster
Das Futter für Lenas Hund ist ausgegangen. Da kommt der fliegende Händler wie gerufen. Er hat eine Packung an Bord. Während Lena den Händler bezahlt, entkommt eine Ente aus dem Lieferwagen. Der Ente gefällt es auf Lenas Hof und sie freundet sich gleich mit Lenas Hund an. Aber da bemerkt der Händler die Ente und will sie wieder ins Auto sperren.
Lenas Hund hat Angst vor unheimlichen Geräuschen, die aus seiner Hütte kommen. Hat sich da etwa ein Monster seine Hütte unter den Nagel gerissen? Gerade jetzt, wo es draußen so heiß ist. Lenas Hund holt die anderen Tiere zu Hilfe, aber selbst die größten von ihnen trauen sich nicht in die Hütte. Dafür aber das kleine Küken.
Lena hängt ihre frisch gewaschene Wäsche an der Leine im Garten auf. Als Hofhund sieht es Lenas Hund als seine Pflicht an, auf die Wäsche aufzupassen. Es gibt so viele Schmutzfinke... Der Waschbär hat höchste Ansprüche an Sauberkeit. Gerade hat er am Bach seine Früchte gewaschen, als er entdeckt, dass eine Socke von Lenas Wäscheleine gefallen ist.
Lena geht zum Pilze sammeln in den Wald. Ihr Hund und das Hof-Eichhörnchen begleiten sie. Mitten im Wald treffen sie auf eine verschreckte Eichhörnchen-Familie, die ihr Heim verloren hat. Die Eichhörnchen erzählen, ein Mann mit einem großen Stock, der am Ende glänzt, habe immer auf den Baum geschlagen, in dem sie ihre Wohnung haben.
Das Eichhörnchen ist glücklich. Es hat seine Baumhöhle mit allerlei Fundsachen ausgekleidet und winterfest gemacht. Ein Socken von Lena war Gold wert, genauso wie ein Büschel Wolle vom Schaf. Mollig warm hat es das Eichhörnchen jetzt. Der Winter kann kommen. Dann setzt Regen ein, so schlimm, dass viele Behausungen von Tieren unter Wasser stehen.
Die Motten haben Löcher in Lenas Lieblingssocken gefressen. Um den Schaden wieder gut zu machen, wollen sie frische Wolle ins Haus transportieren, damit die Spinne die Löcher stopfen kann. Das Schaf hat glücklicherweise nichts dagegen, ein paar Büschel seiner Wolle abzugeben. Die Motten fliegen mit reicher Beute zum Haus zurück.
Der Winter ist bitter kalt. Lena und alle ihre Tiere haben sich in der Wohnküche eng zusammengekuschelt. Der Kamin ist fast heruntergebrannt und es ist kein Feuerholz mehr übrig. Lena kann sich das teure Feuerholz vom Händler nicht leisten. Sie hat ihm zum Tausch ihre leckere Rübenmarmelade angeboten, aber der Gauner hat ihr nur einen einzigen Scheit Holz dafür gegeben.
Der Igel hat alle Vorbereitungen für den Winterschlaf in seiner Baumhöhle getroffen. Zufrieden zählt er ein letztes Mal seine Stacheln durch. Da fällt ihm auf, dass einer davon fehlt. Der Igel kann unmöglich in den Winterschlaf gehen, wenn ihm auch nur eine seiner Stacheln fehlt. Er macht sich auf die Suche und findet bald den Dieb.