Bei Souly hat man das Gefühl, dass er nur das tut, worauf er wirklich Bock hat. Dabei ist es auch nicht so wichtig, ob man immer gleich jedes Wort versteht, oder ob sich sein Sound in irgendwelche bekannten Kategorien einordnen lässt. Der gebürtige Münsterländer hat sich im Deutschrap eine ganz eigene Nische erschaffen: mal verletzlich, mal überdreht, mal komplett neben der Spur, aber immer mit einer Handschrift, die man sofort erkennt. Seine Songs wirken nie glatt poliert, eher wie Gedanken, die zu spät nachts noch schnell auf einen Beat gefallen sind. Nach Projekten wie „Ich wünschte, es würd’ mich kümmern“, „Bossbaby Tape“ und „traence“ steht Souly beim splash! 2026 für Rap, der nicht jedem gefallen will und gerade deshalb so wichtig ist.