Nahezu jeder zweite Schweizer über 60 schluckt Blutdrucksenker. Bluthochdruck ist nicht harmlos. Schlaganfall, Herzinfarkt, Herzschwäche und Arterienverkalkung sind häufige Folgen. Deswegen galt lange Zeit: je tiefer der Druck, desto besser – und das versuchte man mit Medikamenten zu erreichen. Jetzt zeichnet sich eine Trendwende ab. Über 60-Jährige sollen erst ab einem Blutdruck über 150 behandelt werden, und eine 24-Stunden-Messung soll Standard sein, bevor eine Langzeittherapie beginnt. Weitere Themen: Rauchverbot – Nachweislich gut für Lunge und Herz / Schnell aus dem Spital – Zum Wohl der Patienten / Pulsmix