Bei EsDeeKid beginnt der Hype schon vor dem ersten Beat: Sturmhaube, Scouse-Akzent, kaum gesicherte Infos, dafür sehr viele Fragen. Man hört seine Herkunft in jeder Silbe: rau, gepresst, nasal, komplett unverwechselbar. Dazu kommen Beats, die zwischen Cloud Rap, Trap und britischer Kellerluft hängen: düster, verschmiert, aber mit genug Druck für große Bühnen. Mit Tracks wie „Phantom“, „4 Raws“, „LV Sandals“ oder „Mist“ und dem Debüt „Rebel“ wurde EsDeeKid vom UK-Underground-Geheimnis zu einem der spannendsten neuen Namen im internationalen Rap. Dass zwischendurch sogar Timothée-Chalamet-Gerüchte um seine Identität kreisten, passt fast zu gut zu dieser Figur. Beim splash! 2026 steht er auf der Mainstage wie ein sehr lautes Fragezeichen: mysteriös, finster, hypnotisch und bereit, Ferropolis kurzerhand in ein komplett vernebeltes Liverpool zu verwandeln.