Absent macht keinen Rap für die strahlenden Momente des Lebens. Seine Songs sitzen eher dort, wo Handyakkus fast leer sind, Nachrichten unbeantwortet bleiben und die Kapuze tief im Gesicht sitzt. Der Rapper aus Schleswig-Holstein hat sich mit Cloud- und Emo-Rap seinen eigenen Weg gebahnt: melodisch, verletzlich, manchmal fast zerbrechlich, aber nie kraftlos. Tracks wie „escitalopram“, Projekte wie „2K NOSTALGIA“ und das 2025 erschienene „SORGENKIND“ zeigen, wie direkt seine Musik treffen kann, ohne große Gesten zu brauchen. Beim splash! 2026 bringt absent diese Schwere auf die Beach Stage: kein Abriss nach Lehrbuch, sondern ein Set für alle, die Rap besonders dann fühlen, wenn er weh tut.