Venezuela, 1998. Hugo Chavez gelangt durch demokratische Wahlen an die Macht. Venezuelas Erdölreserven machen das Land zu einem Objekt der Begierde- Chavez verspricht gerechte Verteilung und die Abwehr „imperialistischer“ Interessen. Doch er hat auch viele Gegner: 2002 kommt es zum Staatsstreich von Militärs und Unternehmern- unter wohlwollender Billigung der USA. Nach nur 2 Tagen kehrt Chavez an die Macht zurück und regiert exzentrischer denn je. Von Gerechtigkeit und Demokratie ist nicht mehr viel zu spüren. Über ganz Lateinamerika fegt „La Marea Rosa“- eine politische Welle von linksgerichteten Regierungen. Kolumbien beginnt währenddessen einen Krieg gegen den Koka-Anbau und Drogenhandel, mit aktiver Unterstützung der USA. (Text: ORF)